Dienstag, 03.09.2002 - Mittwoch, 04.09.2002
Am Dienstag verbrachte ich einen schönen Tag Zuhause und zitterte aber trotzdem dem Ergebnis des Lungen-CT's entgegen. Am Mittwoch erfuhr ich dann, dass die Bildgebung des CT's vom 2.9. gegenüber dem des vorletzten Lungen-CT's unverändert blieb. Das heißt, dass man vermutete dass sich die Metasthasen in Ruhestellung begeben haben und einen weiteren Wachstum soweit nicht vor hatten. Der weitere Verlauf war soweit noch nicht klar. Erst in den nächsten Tagen wurde der weitere Weg, den ich gehen musste besprochen.

Donnerstag, 05.09.2002 - Dienstag, 10.09.2002
Der Tagesklinik-Daheimsein-Zyklus wurde fortgesetzt und ich bekam jeden Tag Antibiotika und jeden 2. Tag Ampho in der Tagesklinik angehängt. In dieser Zeit gibt es eigentlich nicht viel Aufregendes zu erzählen, ausser dass ich wieder einmal darauf wartete bis sich die Ärzte darüber im Klaren waren, welchen Weg wir als nächster einschlagen werden.

Mittwoch, 11.09.2002 - Freitag, 13.09.2002
Am Mittwoch und am Donnerstag verliefen beide Tage wie schon oben erwähnt mit Antibiotika und Ampho. Am Freitag erfuhr ich dann endlich wie mein weiterer Weg aussehen wird. Eine geplante O.P. für den 17.9. stand auf dem Programm. Ich hatte also noch ein ganzes Wochenende für mich allein und einen tollen Nachmittag mit meinem Daddy in einem Kino, wo wir uns "Signs-Zeichen" anguckten. Ein wirklich guter Film, nebenbei erwähnt.

Samstag, 14.09.2002 - Montag, 16.09.2002
Das Wochenende verbrachte ich so weit so gut, doch leider , wie euch wahrscheinlich schon bekannt ist, darf bei mir ein Hoch nie sehr lange Anhalten und ich erfuhr am Montag nach einem Lungenröntgen, knapp vor der Fahrt ins AKH, dass etwas in meiner Lunge gesichtet wurde und man jetzt doch nicht operieren kann. Natürlich fiel mein Gemüt von :o) auf :o( und ein Lungen-CT gab uns den krönenden Abschluss für diesen beschissenen Tag. Es hieß wieder warten, warten auf den Befund , warten auf die Erklärung, was sich schon wieder in meiner Lunge abspielte, warten auf den weiteren Weg, welchen ich wieder umschlagen muss und sich somit der Blick auf das Zeil wieder um einiges herauszögert.

Dienstag, 17.09.2002 - Mittwoch, 18.09.2002
----------> DAS ERGEBNIS ----------> Die Metasthasen sind wieder aktiv geworden und die Ein oder Andere ist sogar größer geworden bzw. dazugekommen. Wieder ein scheiss Rückschlag und als neue alternativen zur Metasthasenbekämpfung bekamen wir 2 Schienen zur Auswahl ....

1.) HIGHDOS-CAF, jene Chemotherapie, welche bei mir die Pilzherde in der Leber und in der Milz verursachte.
2.) Eine andere Therapie, welche mit Hilfe des Immnunsystems arbeitet, wobei ich bei dieser Therapie nicht weiß, wie jene anspricht.

Also durfte ich gemeinsam mit meinen Eltern entscheiden zwischen einer Therapie, welche mich wieder total fertig macht, aber hilft, oder einer Therapie welche mich zwar körperlich "verschont", aber deren Ausgang ich nicht wirklich weiß. Ich entschied mich für Schiende Nummer 1, da ich auf diese Schiene ziemlich positiv gestimmt bin, da sie mir schon einmal geholfen hat. Als große Unterstützung holten meine Familie und ich einen "Wunderheiler" zu uns ins Zelt, welcher auf der Ebene im Bereich der Psyche und Enrgie arbeitet. Mein erster Eindruck war von ihm sehr sehr gut und ich glaube, dass er mir in Zukunft sicherlich eine große Stütze sein wird. Gleich am Mittwoch begann ich mit der Chemotherapie.

Donnerstag, 19.09.2002 - Samstag, 21.09.2002
Diese Therapie vertrug ich wie keine Chemo zuvor. Mir ging es sehr gut. Ausser einmal kurzen Bauchschmerzen hatte ich kaum Nebenwirkungen. Ich hoffe, bzw. Ich weiß, dass diese Chemotherapie meine Metasthasen endgültig zum Teufel jagt. Gemeinsam mit meinem "Wunderheiler" Sasha und meiner eigenen Kraft werde ich auch dieses Hinderniss noch bewältigen. Heute haben wir Samstag und ich darf wieder nach Hause gehen. Mir geht es sehr gut, mal schauen wie lange es dauert bis meine Blutwerte wieder absolut unten sind.
Sonntag, 22.09.2002 - Dienstag, 31.09.2002
In dieser Zeit veränderte sich kaum etwas, ich arbeitete weiter mit Sascha und alltägliche Kontrollen in der Tagesklinik standen auf dem Programm. Einige Infusionen musste ich trotzdem noch in mich hineinfließen lassen , aber das war kein Problem für mich ...

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